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Die Sprache des Körpers

"Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare" (Christian Morgenstern)

 

Bestimmt hast du es selbst schon erlebt, dass dein Körper dir mitteilt, was gerade in deiner Seele los ist. Sei es als flaues Gefühl im Magen, wenn du aufgeregt vor einer Prüfung bist oder wenn dir dein Herz bis zum Hals schlägt, sobald du vor deiner neuen Liebe stehst. Unser Körper ist der Übersetzer der Seele. Doch wie oft hören wir auf unseren Körper – oder unsere Seele? Wie oft versuchen wir zu verstehen, was uns Körper und Seele über Symptome mitteilen möchte?

 

Wie fühlst du dich momentan? Durch welche Symptome möchte dir dein Körper etwas mitteilen? Gibt es "Schwachstellen", die du mittlerweile einfach hin nimmst?

 

Körper, Geist und Seele haben ihre eigene Sprache um uns Botschaften zu schicken. Der Geist macht sich über wiederkehrende Gedanken und Glaubessätze bemerkbar, die Seele über Gefühle und Herzempfindungen. Der Körper schickt uns körperliche Symptome. Doch hängen alle drei eng miteinander zusammen. Vor allem wenn wir nicht auf unsere Seele und damit unsere Gefühle, Intuition und Herzsignale hören, kommt der Körper der Seele zur Hilfe und versucht uns mit Symptomen aufzuwecken.

 

Leider sehe ich so häufig, dass Symptome einfach ignoriert oder unterdrückt werden. Besonders die Schulmedizin ist hierin Meister.Viele Ärzte heutzutage behandeln nur mehr Symptome. Das hat nichts mit Heilung – heil werden – zu tun. Denn dazu ist es notwendig, die Ursache anzuschauen. 

 

Für mich ist das vergleichbar mit einem Warnsignal im Auto. Stell dir vor, auf deinem Armaturenbrett leuchtet eine Lampe. Du wirst also darüber informiert, dass im Inneren deines Wagens etwas nicht stimmt. Würden wir damit genauso umgehen, wie mit unserem Körper, könntest du einfach einen Klebestreifen über das Lämpchen kleben und damit ist das Signal behoben. Das ist meiner Meinung nach die Wirkungsweise vieler Medikamente. Ganz abgesehen von all den Nebenwirkungen, also weiteren Warnlämpchen, die sie verursachen.

 

Neulich habe ich im Ärzteblatt gelesen, dass in den letzten Jahren 31 % mehr schwere Schmerzmittel (Opiate!) verschrieben wurde als noch 2006. Es handelt sich um Medikamente, die früher nur in der Krebstherapie verwendet wurden. Heute kommen sie selbst bei Rücken- und Knieschmerzen zum Einsatz. Und das, obwohl laut dem Artikel, die Menschen nicht kränker geworden sind oder es wissenschaftlich eine neue Indikation dazu gibt. Ist das nicht erschreckend? Wir betäuben unseren Körper auf solch brutale Weise. 

 

Wie gehst du mit den Signalen deines Körpers um? Hörst du auf sie, nimmst du sie wahr? Findest du sie lästig? Was tust du, um die Symptome los zu werden?

 

Dabei  sind Symptome doch so eine tolle Einrichtung des Körpers. Du erhältst ein Signal, das dir mitteilt, dass etwas nicht stimmt. Es gilt dann nur anzuhalten und dem Ganzen auf den Grund zu gehen. Machen wir das rechtzeitig kommt meistens alles schnell wieder in Ordnung. Hören wir nicht darauf und unterdrücken gar den Warnhinweis wird der Körper lauter und es folgen mehr Signale. Bis wirklich etwas kaputt geht oder nicht mehr richtig funktioniert.

 

Natürlich hat jeder Körper seine eigene Sprache. Doch gibt es gute Hinweise, welche Problematik durch welches Symptom vorliegt. 

 

Seit Jahrtausenden setzen sich Menschen intensiv damit auseinander. Moderne Vertreter sind z,B, Louise Hay („Heile deinen Körper“), der Arzt Rüdiger Dahlke („Krankheit als Symbol“) oder die Frauenärztin Dr. Christine Northrup („Frauenkörper, Frauenweisheit“). Ihnen war und ist klar, dass jeder Körper uns über Symptome mitteilt, wie es ihm geht, was er braucht und wo etwas im Argen liegt.

 

Dabei bedarf es einer individuellen Betrachtungsweise und manchmal ist es auch nicht gleich offensichtlich, da die unterdrückten Emotionen recht tief liegen oder substanziell sind. Doch lohnt es sich gerade bei neu auftretenden Symptomen eine Ebene tiefer zu blicken. Hier habe ich dir drei klassische Symptome aufgeschrieben, die in unserer Bevölkerung recht häufig sind:

 

Kopfschmerzen

körperlich: Hast du zu wenig getrunken? Brauchst du frische Luft?

seelisch: Bereitet dir etwas Kopfzerbrechen? 

 

Magenschmerzen

körperlich: Konfrontierst du deinen Körper mit zu viel Kaffee oder Dingen, die er nicht verträgt?

seelisch: Ist dir etwas auf dem Magen geschlagen? Was kannst du seelisch nicht verdauen?

 

Tinnitus

körperlich: Wie viel Stress mutest du deinem Körper zu?
seelisch: Was möchtest du nicht hören? Wo hörst du nicht hin?

 

Es lohnt sich immer sowohl körperliche Ursachen zu erwägen, als auch auf seelischer Ebene hinzuschauen.

 

Auch unser Frauenkörper bedient sich klassischen Signalen, die uns auffordern tiefer zu blicken. Besonders wenn körperlich keine Ursache zu finden ist, lädt uns das Symptom ein, die Beziehung zu unserem Frausein zu betrachten.

 

Klassische Symptome, über die sich der weibliche Körper hierfür bedient, sind PMS, unerfüllter Kinderwunsch und Migräne. Eine ganzheitliche Betrachtung kann dich darin unterstützen, die Sprache deines Körpers zu verstehen und ihr zu folgen. So  agierst du mehr im Einklang mit Dir und alles hat die Chance wieder in Balance zu kommen. Ich unterstütze dich sehr gerne auf diesem Weg.

 

Ich wünsche Dir von Herzen, den Mut und die Kraft, dich deiner Körpersignale anzunehmen und immer mehr zu erkennen, was du brauchst und dir gut tut.

 

Alles Liebe
Sandra

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